Pelletheizungen – sauber und umweltfreundlich

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Auch, wenn der Winter noch lang hin scheint, macht es jetzt schon Sinn über die kommende Heizperiode nachzudenken. Schließlich machen die Heizkosten in der Haushaltsplanung einen großen Posten aus und, dass die verwendete Heiztechnik für die Umwelt ein wichtiger Faktor ist, steht außer Frage. Allein im Jahr 2011 sind die Kosten für Gas und Öl um stolze 30 Prozent nach oben geklettert – Tendenz steigend. Daneben verbrauchen veraltete Heizsysteme zu viele Brennstoffe bei einem zu niedrigen Wirkungsgrad. Natürlich empfiehlt es sich, Häuser und Dächer zu dämmen, um quasi ein Gesamtpaket fürs Portemonnaie und die Umwelt zu schnüren, doch Sanierungen sind kostspielig und nicht jeder Hausbesitzer kann diese stemmen. Also gilt es einen Anfang zu finden, der in der Installation einer Pelletheizung liegen könnte.

Die Investition in einen Heizungswechsel ist im Vergleich zu einer Vollsanierung gering und dennoch wird ein großer Einsparungseffekt beim Bezug und Verbrauch fossiler Energieträger erzielt. Bei Pellets handelt es sich um Brennstoffe, die nachwachsen und nachhaltig hergestellt werden. Dabei werden weder chemische Zusätze verwendet noch fallen hohe Kosten für die Produktion an. Als Basis wird Holz verwendet, welches in Deutschland wächst und aufgrund dessen nur kurze Transportwege zu bewältigen sind. Die zwei größten Vorteile von Pellets sind, dass sie erstens CO2-neutral verbrannt werden und zweitens um die Hälfte günstiger im Einkauf sind als herkömmliche fossile Brennstoffe.

Wer nun meint, dass eine Pelletheizung schmutzig im Betrieb sei, täuscht sich, denn bei den vollautomatischen Geräten, die zudem einen sehr geringen Platzbedarf haben, muss die Asche nur aller zwei Jahre im Rahmen der turnusmäßigen Wartung entfernt werden. Da die Wartung ohnehin von Fachleuten durchgeführt wird, erledigen sie dies gleich mit. Beeindruckend ist der Wirkungsgrad von Pelletheizungen. Dieser liegt nämlich bei vielen aktuellen Biomasseheizungen bei bis zu 94 Prozent.

Die Anschaffungskosten für eine Pelletheizung liegen abhängig von der Nennwärmeleistung zwischen 10.000 bis 15.000 Euro und damit um einiges höher als beim Einbau von Öl- oder Gasheizungen. Andererseits ist der Bezug von Pellets mit durchschnittlich 190 Euro pro Tonne recht gering. Damit amortisiert sich eine Pelletheizung schon innerhalb von durchschnittlich sechs Jahren und danach ist das Heizen wirklich günstig. Die Schonung der Umwelt hingegen ist mit Geld nicht aufzuwiegen. Die Anschaffung von Pelletheizungen wird unter bestimmten Voraussetzungen vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mit 2.000 bis 2.500 Euro gefördert, was die Anschaffungskosten deutlich senkt.

(Noch mehr Infos stehen im Artikel ökologisch Heizen)

Bildquelle: Alternative Heat (Flickr CC BY 2.0)

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