General Motors bringt zum Ende des Jahres sein erstes Elektroauto mit dem Namen Chevrolet Volt auf den Markt. Der Verkauf soll in den USA noch im November 2010 starten. Der teure Preis allerdings wird nicht gerade für Freude sorgen. So hat General Motors jetzt angekündigt, für seinen Chevrolet Volt stolze 41.000 US-Dollar kassieren zu wollen (umgerechnet etwa 31.500 Euro).
Ganz schön happig, wenn man sich überlegt, dass man für 40.000 US-Dollar schon Autos aus der Premiumklasse wie etwa einen Auto TT, einen VW Touareg oder einen sehr gut ausgestatteten 3er BMW bekommt. Immerhin gewährt General Motors auf den recht anfälligen und teuren Akku sowie auf alle anderen elektronischen Fahrzeugkomponenten 8 Jahre Garantie, was das Risiko für unerwartete Folgekosten erheblich senkt. Zudem subventioniert der Staat in den USA Elektroautos mit einer Steuergutschrift von 7.500 US-Dollar, was den Preis auf realistische 33.500 Dollar absenkt. Als besonderes Schmankerl schenkt General Motors zudem den ersten 4.400 Käufern des Volts eine Aufladestation für die heimische Garage.
General Motors rechnet im Produktionsjahr 2011 mit einem Absatz von 10.000 Modellen. 2012 will der Autokonzern 30.000 Einheiten des Chevrolet Volts verkaufen.
In Europa wird der Chevrolet Volt gegen Ende 2011 in leicht abgewandelter Form als Opel Ampera auf den Markt kommen. Der Preis dafür ist allerdings noch nicht bekannt.
Der Chevrolet Volt ist zwar kein reines Elektroauto, unterscheidet sich im Gegensatz zu Hybridautos jedoch darin, dass es rein elektrisch angetrieben wird. Der eingebaute Verbrennungsmotor erfüllt lediglich den Zweck die leeren Akkus des Elektroautos wieder aufzuladen. General Motors spricht daher anstatt von einem Verbrennungsmotor von einem Reichweitenverlängerer oder Range Extender. Schön gesagt, immerhin soll der Range Extender die Reichweite des Chevrolet Volts von mageren 60 Kilometern mit einer Akkuladung auf beachtliche 500 Kilometer steigern. Dabei fungiert der Verbrennungsmotor lediglich als Generator und liefert Energie, mit denen die Akkus wieder aufgeladen werden können.
Mit dieser Technik verbraucht der Chevorlet Volt auf den ersten 100 Kilometern 1,6 Liter Benzin. Der Verbrauch erhöht sich auf 4,8 Liter pro 100 km für jede weitere Strecke, die ohne Aufladung des Akkus an einer Stromtankstelle bzw. Steckdose zurückgelegt wird. Der umweltschonende Aspekt tritt also vorwiegend auf Kurzstrecken ein. Danach muss der Verbrennungsmotor in Anspruch genommen werden oder das Auto an die Steckdose gehängt werden.
Der Chevrolet Volt verfügt über eine Leistung von 150 PS und erreicht damit eine Spitzengschwindigkeit von 160 km/h. Von 0 auf 100 beschleunigt das Elektro-Hybridauto in 9 Sekunden.
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Nachhaltige Themen:
- Garantiezeit des Elektroauto Akkus Der Akku ist mit eines der teuersten Elemente im Elektroauto. Aus diesem Grund sollte man beim Kauf eines Elektroautos unbedingt auf die Garantiezeit des Akkus...



das ist nicht der Volt – das ist der Volt MPV5 – der Volt ist ein PKW, wie auch der Ampera.
wenn, dann recherchiert richtig – auch im august 2010 war klar, dass der Volt ein PKW und kein MPV ist
rené