Peraves Monotracer – hohe Reichweite dank Stromliniendesign

Peraves Monotracer

Auch wer sich normalerweise von Elektrofahrzeugen wenig beeindrucken lässt, wird sich von dem schnittigen Elektromobil Peraves Monotracer kaum abwenden können, denn der Flitzer im Ferrari-Stil zeigt eindrucksvoll, dass ein Elektromobil keineswegs langsam und in der Reichweite eingeschränkt sein muss. Das Gefährt im attraktiven Stromliniendesign bringt es auf satte 240 Kilometer pro Stunde und mit seiner Reichweite von 300 Kilometern lassen sich auch längere Strecken ohne den Zwischenstopp an der Steckdose mühelos bewältigen.

Das aus der Schweiz stammende Elektromobil Peraves Monotracer MTE-150 ist momentan noch nicht auf der Straße zu sehen, doch nachdem die letzten technischen Abnahmeprüfungen überstanden sind, steht der Produktion nichts mehr im Wege. Der Kabinenroller kann für einen Preis von etwa 95.000 Euro erstanden werden. Für diese stolze Summe erhält der Käufer allerdings auch ein Elektromobil, welches sich erheblich von der Konkurrenz abhebt. Während Hersteller wie Peugeot oder Mitsubishi herkömmliche Karossen mit ihrem hohen Luftwiderstand mit einem Elektromotor ausstatten, haben die Schweizer ihr Elektrofahrzeug von vornherein so konzipiert, dass der Luftwiderstand die Reichweite nur in geringem Maße verringert.

Dazu wählten sie eine Stromlinienform und ordneten die Sitze nicht neben- sondern hintereinander an. Die leichte Karosserie besteht aus faserverstärktem Kunststoff, was es dem 150 kW-Motor von Tesla leicht macht, den Peraves Motortracer zu bewegen. Der Lithium-Polymer-Akku mit seiner Kapazität von 20 kWh sorgt dafür, dass mit dem Zweirad, welches nur 550 Kilogramm wiegt und einen sehr geringen Rollwiderstand aufweist, etwa 300 Kilometer zurückgelegt werden können.

Auch wenn das Fahren mit dem Kabinenroller mit Ferrari-Flair geübt werden will und in Deutschland ein Motorradführerschein vorausgesetzt wird, bietet er eine erstaunliche Sicherheit. So helfen beispielsweise Stützräder, die per Knopfdruck in 0,5 Sekunden ausgefahren werden dabei, dass auch bei anfänglicher Unsicherheit das Fahrzeug sicher durch Kurven gelenkt wird. Daneben sorgen ABS und ESP für Sicherheit und der in die Karosserie eingearbeitete Überrollbügel verhindert auch bei einem Überschlag Schlimmeres. Wer bereits Motorrad-Erfahrung aufweisen kann, hat sicher Vorteile beim Steuern des Elektrogefährts, doch auch Anfänger sollten nach etwa 1.000 Kilometern über genügend Fahrpraxis verfügen.

Darüber hinaus überzeugt der Peraves Motortracer durch seine erstklassige Verarbeitung und die Ausstattung. Neben einer Klimaanlage findet sich eine elektrische Heizung und die handvernähten Ledersitze machen optisch viel her. Für die bequeme Unterbringung von Kleingepäck sorgt der Gepäckraum mit 200 Liter Volumen. Alles in allem also ein gelungenes Fahrzeug und wer knapp 100.000 Euro übrig hat, macht bald auf den Straßen auf sich aufmerksam und tut der Umwelt etwas Gutes.

Bildquelle: Peraves AG

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